Besteigung des Toubkal

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Freitag, 20. Mai 2011 - Aufstieg zur Toubkal Hütte

Nach dem super Frühstück in unserem Riad, gingen wir gegen 8 Uhr zum Grand Taxi Platz. Von dort wollten wir nach Imlil, um den Toubkal zu besteigen. Im Internet hatten wir gelesen, dass man am besten vom Platz Bab er Rob fahren sollte. In der Nähe unseres Riads gab es allerdings auch einen Taxiplatz und so wollten wir es zuerst dort versuchen. Unser Preislimit bis Imlil betrug 150 Dirham für uns beide (ungefähr 15 €). Natürlich fing der Preis beim Taxifahrer sehr viel höher an (500MAD) und so warteten wir ab, ob evtl. noch andere Leute nach Imlil fahren wollten, denn in ein Grand Taxi passen 6 Leute und je mehr mitfahren, umso günstiger wird es. Nach einer halben Stunde gaben wir es auf und wollten zum anderen Taxiplatz. Da kamen natürlich prompt einige Taxifahrer auf uns zu und boten ihre Preise an. Leider niemand für 150Dirham. Also lehnten wir ab und gingen weiter, bis ein älterer Herr kam, der kein Wort Englisch verstand oder sprechen konnte aber der uns trotzdem für den Preis fahren wollte (wie auch immer er das verstanden hatte...) Mir war das ein wenig unbehaglich aber wir stiegen erstmal ein. Er erzählte uns irgendwas auf Französisch/Arabisch und wir verstanden natürlich kein Wort. Marcel stieg aus und zog einen Einheimischen hinzu, der Englisch sprechen konnte und so für uns übersetzen sollte. Der Mann sagte, dass wir für eine Bescheinigung der Polizei,(damit der Taxifahrer auch fahren darf) noch zahlen sollten. Das lehnten wir natürlich ab und wollten gehen aber der Taxifahrer war sehr hartnäckig und gab uns Zeichen, dass unser Preis OK sei. Also stiegen wir wieder ein und fuhren los. Mir kam das alles immer noch sehr komisch vor. Ich war gespannt, wie sich das noch am Zielort entwickeln würde. Doch soweit kamen wir gar nicht. Ein paar Kilometer weiter erhielt unser Fahrer plötzlich einen Anruf.Wie wild fing er auf Arabisch an ins Telefon zu schreien. (klang schon hysterisch), drehte irgendwann abrupt und fuhr zurück. „Na was kam denn jetzt?“ Wir ahnten nichts Gutes aber er fuhr den Grand Taxi Platz an, den wir eigentlich ansteuern wollten (Bab er Rob), ließ uns dort raus und fuhr sofort davon, ohne auch nur einen Cent für die Fahrt zu nehmen. Jetzt standen wir da rum und mussten wieder von vorne anfangen zu verhandeln. Sofort kam ein Taxifahrer und wollte uns für 400 Dirham fahren. Lehnten wir natürlich ab und sagten, wir würden noch warten, bis andere Leute kommen. Der Preis ging bis auf 200 runter aber wir warteten hartnäckig weiter, bis dann auch irgendwann tatsächlich ein Pärchen auftauchte. Neuseeländer, die nach Asni wollten. Asni liegt ein paar Kilometer vor Imlil. Wir konnten uns nun mit dem Taxifahrer einigen, stiegen ein und fuhren los.

Die Fahrt dauert ungefähr 2-2,5 Stunden (je nachdem wieviele Baustellen unterwegs sind). Wir hatten einige kurz vor Asni. Die serpentinenartige Straße, die bergaufwärts führt, wird dort überall erweitert bzw. vergrößert und so war die Straße dann dauernd für 15-20min gesperrt, da die während des Verkehres dort arbeiteten.

Fotos aus dem Auto

Die Taxifahrt an sich war schon sehr gewöhnungsbedürftig. 3-spurige Überholmanöver und Schnellfahrten in engen Kurven standen auf der Tagesordnung. Ich war froh, als wir endlich in Imlil ankamen. Dort wurden wir direkt von einem Einheimischen begleitet, der uns in seinen Laden führen wollte. Wir gingen aber schnurstracks zu dem Laden, in dem Marcel im Internet Wanderstöcke reserviert hatte. Nachdem wir diese und Campinggas für 75 Dirham gemietet bzw. gekauft hatten, gingen wir in ein nahegelegenes Cafe und tranken noch eine Kleinigkeit,bevor wir uns gegen 11:30 Uhr auf dem Weg nach oben zur Toubkal Hütte machten.

Angegeben ist die Tour ungefähr mit 6 Stunden und dank des GPS Tracks war es auch kein Problem den Weg zu finden. Wobei wir auf dem Hinweg einen Umweg machten. Anstatt geradeaus zu gehen, folgten wir der Straße rechts nach oben. War aber kein großer Umweg und gut laufen konnte man auf dem Schotterweg auch. Der ganze Weg verläuft bergaufwärts fast mit der Höhenlinie. Anstrengende Steigungen gab es kaum.

 

Blick auf die Berge

Wir gingen durch ein kleines Berberdorf und kamen bald an einen Fluss, den wir queren mussten.

Wir suchten eine Stelle, an der die Strömung nicht ganz so stark war, fanden aber keine geeignete und gingen einfach mal drauf los. Über Steine und abgestützt an den Wanderstöcken schaffte ich es leider nicht trockenen Fußes über den Fluss zu kommen. Mein rechter Schuh bekam ordentlich Wasser ab, als ich in selbiges reintreten musste, um ans Ufer zu kommen. Marcel hatte auch nicht mehr Glück. Da wir den Fluss nun noch ein weiteres Mal überqueren mussten, entschloss ich mich dazu, die Schuhe auszuziehen. Nasse Socken sind unangenehm beim laufen, gerade in den Bergschuhen, da trocknen die so schlecht.  Also zog ich Schuhe und Socken aus und machte eine Kneippkur. Marcel hingegen holte sich lieber nasse Füße, da er die Schuhe unbedingt anlassen wollte ;-)

Auf der anderen Seite angekommen, machten wir nun ein Päuschen und trockneten die Socken.

Pause und Socken trocknen am anderen Ufer

Dann ging es weiter bergauf. Das Wetter war super heute, nicht allzu warm aber die Sonne schien durchweg, daher holte ich mir leider auch einen üblen Sonnenbrand, den ich erst später in der Hütte bemerkte.

Wir gewonnen gut an Höhe und auf 2700m erwartete uns das letzte kleine Dörfchen bis zur Hütte. Dort tranken wir noch eine Cola und gingen weiter.

Je höher wir kamen, desto schlechter wurde leider die Sicht, bis wir letztendlich nur noch im Nebel unterwegs waren. Sehr schade, zu sehen gab es jetzt nichts mehr.

Alsbald tauchten auch die ersten Schneefelder auf. Jetzt war es nicht mehr weit bis zur Hütte.

Gegen 18 Uhr kamen wir oben an, gingen rein und meldeten uns an. Die Hütte war schon ziemlich voll. Der Hüttenwirt zeigte uns unser Zimmer und die Betten. Ca. 30 Betten stehen in einem Zimmer. Diese waren heute allerdings nicht alle belegt. Wir gingen nun nach draußen und kochten Essen. Entgegen dem Internet, dass uns sagte, auf der Hütte gibt es nichts zu Essen und es kalt dort oben ist, gibt es dort sehr wohl (sogar sehr gutes) Essen. Getränke wie Cola und Wasser sind auch reichlich vorhanden. Es kann sogar Tee bestellt werden. Süßigkeiten und Chips gibt es dort auch. Man kann sich dort einfach alles wegnehmen, was man gerne möchte und bezahlt dann später.

Da wir nun extra Nudeln und Gas gekauft hatten und dieses nicht wieder mit nach unten schleppen wollten, gingen wir vor die Hütte und kochten uns dort. Im Nebel wars heute natürlich nicht sehr angenehm draußen zu sitzen. Die Kälte zog überall hinein.

Toubkal-Hütte

Im Kaminraum ist es mollig warm, dort kann man auch seine Sachen trocknen. Die Räume selbst sind natürlich unbeheizt aber es war überhaupt nicht kalt dort oben. Die Hütte hat uns wirklich gut gefallen und als DAV Mitglied kann man dort vergünstigt schlafen, da die Hütte vom Französischen Alpenverein geführt wird. (kostet umgerechnet ca. 4€ die Nacht)

Kaminraum

Es gibt neben dem Kaminraum noch zwei weitere Räume, in denen Tische und Bänke stehen und wo man Abendessen bzw. Frühstück serviert bekommt. Schlafräume sind insgesamt 4 vorhanden.

Schlafräume

Nach dem Essen setzten wir uns dann noch ein wenig in den Kaminraum, wobei ich eigentlich schon am liebsten ins Bett gegangen wäre. Nach ca. 2 Stunden entschloss ich mich auch dazu und wir gingen nach oben. Die Nacht schlief ich recht gut und war nur selten wach. Um 5 Uhr hieß es dann schon wieder „Aufstehen“...

 


Samstag, 21. Mai 2011 - Der Gipfelangriff

Heute morgen war es dann soweit; der Gipfel des Toubkal erwartete uns. Um halb 6 wollten wir los.

Nach einer warmen Suppenmahlzeit gingen wir los. Von der Hütte ging es über ein wenig Schnee auf Schutt und Geröll weiter. Der Weg war gut zu erkennen. Man läuft quasi hinter der Hütte entlang. Da hinter der Hütte ein reißender Fluss fließt, mussten wir diesen nun überqueren. Das war mir schon nicht geheuer, denn wir mussten entweder durchs Wasser oder über Felsen. Die Strömung war allerdings recht stark und nasse Füße waren vorprogrammiert, daher schaute ich mir erstmal alles in aller Ruhe an und bemerkte, dass eigentlich jeder außer uns Steigeisen dabei hatte. Als ich mir das Schneefeld ansah, wusste ich, dass ich auch welche wollte. Ziemlich steil ging es über Schnee nach oben und da ich nicht wusste, wie es weiter oben aussieht und ich auch nicht über Schnee mit meinen normalen Bergschuhen laufen wollte, drehten wir um und gingen zur Hütte zurück, in der Hoffnung, dass ich mir dort Steigeisen leihen konnte. Für umgerechnet 20€ (200MAD) war ein Bergführer bereit, mir seine für heute zu überlassen. Er begleitete uns sogar noch bis zum Fluss und ein anderer Bergführer half uns dann über die Steine hinüber. Auf der anderen Seite mussten wir nun noch ein paar Felsen hochklettern und befanden uns dann schon auf dem Schneefeld, das laut Marcel nur bis über den ersten Kamm gehen sollte, dahinter würde nur noch Geröll folgen... denkste...

Blick auf die Hütte

Der Bergführer half mir beim anziehen der Steigeisen und wir konnten somit vor der großen Gruppe, die auch mit uns über den Fluss gegangen war, aufwärts gehen. Der Schnee war noch schön hart, sodass ich mit meinen Steigeisen nun wunderbar zurecht kam und auch keine Angst vor dem Wegrutschen hatte. Nachdem wir den ersten steileren Anstieg hinter uns hatten, ging es weiter mit einem noch steileren. Der Weg ist gut zu erkennen und wenn es keinen sichtbaren Weg gibt, kann man einfach irgendwie laufen. Das Schneefeld ist sehr breit und an allen Seiten gleich steil.

Anziehen der Steigeisen

Und auf gehts

Nachdem wir über den ersten Sattel gegangen waren, kamen wir zu einem Tal. Dort ging es dann auch zur Abwechslung mal etwas gemächlicher bergauf. Das änderte sich aber schnell und schon bald erwartete uns wieder ein knackiger Anstieg. Den empfand ich auch persönlich als am qualvollsten. Der nahm einfach kein Ende und als wir ihn endlich hinter uns hatten, lag ein laaaaanger, etwas flacherer Weg bis zum letzten Anstieg vor uns.

In dem Tal

Das Schneefeld wurde jetzt schon von der Sonne angestrahlt und es wurde wärmer. Wir erreichten nun auch schon knapp die 4000er Grenze und das Atmen wurde schwer. Auf dem großen Schneefeld konnte ich kaum 20 Schritte gehen, ohne zu pausieren. Sehr anstrengend und man kam einfach nicht voran. Irgendwann erreichten wir aber doch unseren anvisierten Pausenpunkt.Nach 5 Minuten Rast ging es auch schon weiter, immer den nächsten Pausenplatz im Visier, der schon wenige Meter weiter wartete. Hier rasteten wir auch ein wenig länger, denn der Blick war wirklich schön. Auf Felsen konnten wir uns ein wenig ausruhen und sogar schon das Gipfelzeichen sehen. Es waren jetzt noch „bloß“ 100 Höhenmeter.

Also rafften wir uns auf und gingen weiter zum finalen Anstieg. Während wir bis hier nur über Schnee gelaufen sind, ging es nun schon ein wenig felsiger zu und irgendwie war mir nicht bewusst, dass ich mit den Steigeisen auch gefahrlos über Steine laufen kann. Also bin ich denen immer ausgewichen und wenn ich doch welche unter meinen Füßen hatte, bin ich sehr vorsichtig gegangen. Vollkommen unnötig, wie ich jetzt weiß aber immerhin war das erst mein zweites Mal auf Steigeisen und diesmal länger und felsiger als auf dem Weg zur Zugspitze. Nachdem wir auch hier wieder etliche Mal kleine Atempausen einlegen mussten, kamen wir alsbald an eine Stelle, die mir und meiner Höhenangst nicht so recht behagte. Solange es über einen breiten Weg bergauf geht, gibt’s keine Probleme aber hier gab es nur einen Schneepfad um den Berg herum. Links von mir ging es steil in die Tiefe und ein Fallen wäre hier fatal gewesen. (Man konnte nicht einmal soweit nach unten sehen, wohin und wie weit man fiele) Also bloß schnell dieses Stück hinter mich bringen.

Die blödeste Stelle kam aber noch als leider große Felsen den Weg quasi versperrten. Man musste nun über diese drüberklettern. Das gelang mir nicht, ich brauchte ewig, überlegte mindestens genauso lange, ob ich nicht doch lieber umkehren soll. Die Entscheidung nahmen mir dann allerdings 2 Bergführer ab, die auf dem Weg nach unten waren und mir nun halfen, über die Felsen zu klettern. Suuuuper, wie sollte ich jemals hier wieder runter kommen, wenn ich schon hoch Hilfe benötigte.

Aber gut, jetzt war ich drüber, jetzt musste ich sowieso wieder hinunterklettern. Marcel und ich gingen nun die letzten Meter bis zum Gipfel.

Der Gipfel liegt vor uns

Wir hatten eine wunderbare Sicht und erreichten das Gipfelzeichen auf 4167m Höhe gegen 10 Uhr. Da es sehr kalt hier oben war, musste ich nun erstmal die Daunenjacke drüberziehen. Pausieren konnte man hier nicht lange, zu windig und eisig. Wir machten ein paar Fotos und auch eins vor dem Gipfelzeichen, um den Cache hier oben loggen zu können. Dann gings wieder bergab.

Und wie erwartet bereitete die vorhin erläuterte Felsenstelle nun Probleme. Marcel hatte nämlich keine Steigeisen an und kam nicht mehr hinüber. Erst trat er auf Eis, wo glücklicherweise aber nichts passierte und dann wusste er nicht,wie er über die Felsen kommen sollte. Da hatte sich mittlerweile ein Schnee-Felsengemisch gebildet, dass rutschig war. Über den Felsen aber lag noch Schnee, so dass er sich nirgends richtig festhalten konnte. Das zu sehen, half mir jetzt nicht wirklich meine Angst zu überwinden. Im Gegenteil, mir zitterten die Beine. Ich wollte nur endlich hier weg, warum war ich nicht vorgegangen... Nun kamen uns auch noch Leute entgegen und Marcel lieh sich von denen einen Eispickel, mit dem er es nun schaffte, wieder auf den Schneepfad zu gelangen. Gott sei Dank. Ich musste nun warten, bis der Gegenverkehr weg war. Toll. Ich saß also mitten auf den Felsen, blickte in den Abgrund und musste nun auch gleich noch ein Stück nach unten rutschen, um den Weg vernünftig gehen zu können. Oh man. Da ich den Steigeisen immer noch nicht so recht vertraute, was das Laufen auf Felsen angeht, war ich sehr ängstlich und brauchte doch ein wenig länger, um endlich auch auf dem Schneepfad weiter abwärts laufen zu können.

Von hier an wars dann kein Problem mehr. Nur der Schnee wurde jetzt schon ziemlich sulzig und je weiter man nach unten kam, desto wärmer wurde es auch.

Kurz vor der Hütte war der Schnee schon extrem weich und klebte dauernd unter den Steigeisen. Ich rutschte dauernd weg und war froh, als wir gegen 12 Uhr endlich an der Hütte ankamen.

Die letzten Meter zur Hütte

Dort hielten wir uns noch ein wenig draußen auf und gingen dann erstmal aufs Zimmer, um ein wenig zu entspannen. Später setzten wir uns noch ein wenig auf das Dach der Hütte, von wo man eine gute Sicht auf die anderen Trüppchen hatte, die so nach und nach auch wieder nach unten kamen.

 


Sonntag, 22. Mai 2011 - Abstieg nach Imlil und Sightseeing in Marrakesch

Gegen 07:00 Uhr standen Marcel und ich heute auf, um wieder ins Tal hinabzuwandern. Allerdings mussten wir vorher noch ein wenig auf dem Balkon der Hütte ausharren, da das Gas des Kochers leer werden musste. Also setzten wir uns oben hin und beobachteten die Leute, die sich auf dem Weg zum Gipfel des Toubkal machten. Heute war einiges mehr los als gestern. Schon jetzt bildeten sich Schlangen von Menschen, die hinaufstiegen. Wir genossen den Blick. Die Sonne schien und das Wetter war schön. Allerdings nicht ganz so toll wie gestern. Immer wieder zogen auch ein paar Wolken auf. Nachdem der Kocher nun leer war, packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Abstieg.

Wir gingen denselben Weg zurück, den wir gekommen waren. Heute hatten wir hier oben eine tolle Sicht und genossen immer wieder den Anblick, der sich uns zeigte. Drehte man sich jetzt noch um, sah man das tolle Bergpanorama, dass immer kleiner wurde. Einfach schön.

Steinformation

Wir brauchten ungefähr 3 Stunden für den Abstieg, ich musste aber unterwegs ab und zu anhalten und nach Steinen Ausschau halten. Laut Reiseführer durfte man insgesamt 10 Steine (Inkl. Edelsteine) ausführen. Also suchte ich mir schöne aus und sortierte nachher im Hotel aus. In dem Dörfchen auf dem Hinweg kaufte ich mir noch einen Edelstein für 2€.

Gegen 12 Uhr kamen wir nun in Imlil an und da wir sogar noch ein wenig Geld übrig hatten, gönnte ich mir eine Pizza inkl. Getränk und Nachtisch für 4€. Die Pizza hatte einen richtig orientalischen Geschmack. War mal was anderes. Danach gingen wir zum Taxistand. Da wir nur noch 150 MAD hatten, fielen die Verhandlungen um den Preis knapp aus. Der Taxifahrer machte uns Angebote und wir erklärten, dass wir nur noch 150 Dinar hatten. So konnten wir schon nach kurzer Zeit (5min) ins Taxi steigen und nach Marrakesch fahren. Mit uns im Auto saß noch eine Einheimische. Wir hatten auf beiden Fahrten wirklich Glück, dass das Taxi nicht voll war und wir so viel Platz für uns hatten. (Dadurch es aber auch ein wenig teurer war!)

2 Stunden später waren wir dann auch in Marrakesch und gingen erstmal ins Hotel, um zu duschen und ein wenig zu entspannen.

Das Grüne Zimmer

Gegen 16:00 Uhr wollten wir uns noch ein wenig die Stadt anschauen und ein paar Sehenswürdigkeiten aufsuchen. Wir gingen vom Riad aus nach Norden und landeten bald an einer Moschee. Leider weiß ich nicht mehr genau, wo wir dort waren aber an dieser Moschee und dem umliegenden Platz sitzen kranke und blinde Menschen und hoffen darauf, geheilt zu werden.

Danach wollten wir noch zur Ben Youssouf Moschee und der Koranschule (Medersa Ben Youssouf), doch die hatte bei unserer Ankunft bereits leider geschlossen und wir überlegten, was wir nun noch unternehmen sollten. Wir entschlossen uns zum Jardin Bahia zu laufen, doch auch dieser Garten hatte bereits geschlossen. Die Sehenswürdigkeiten werden hier gegen 18 Uhr zugemacht. Schade, jetzt konnten wir uns nichts mehr anschauen und beschlossen, den Abend am Platz Djemaa el Fna ausklingen zu lassen.

Nur Bruchteil der Mopeds, die hier überall rumfahren

Wir setzten uns jetzt erneut am Platz Djema el Fna in ein Restaurant und beobachteten das abendliche Treiben.

   
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